Vor einigen Tagen habe ich mich zum Kauf einer Smartwatch entschlossen. Da ich viele Apple Produkte nutze, hatte ich natürlich auch die Apple Watch, von vielen auch als iWatch bezeichnet, in die Auswahl der Smartwatches einbezogen. Ich habe mich jedoch für die Samsung Gear S3 entschieden. Warum und ob ich den Kauf bislang bereut habe, das verrate ich Dir in diesem Artikel.

Samsung Gear S3 Erfahrungsbericht

Wer ein iMac, iPhone, iPad und Macbook Pro besitzt, der wird sich sicherlich auch eine Apple Watch kaufen – könnte man meinen. Doch ich habe mich aufgrund mehrerer Gründe gegen die Apple Watch entschieden.

Technische Daten

Hier zunächst einige technische Daten zur Samsung Gear S3 frontier.

ProzessorDual Core (1,0 GHz)
DisplayRund, 3,3 cm (1,3 Zoll), 360 x 360 Pixel) Super AMOLED, Gorilla Glass SR+, Always-on-Display (farbig)
Speicher768 MB (RAM), 4 GB interner Speicher (davon sind 2 GB frei verfügbar)
Akku380 mAh
Maße46,1 x 49,1 x 12,9 mm (62 g ohne Armband)
Sensoren
Beschleunigungssensorja
Lagesensorja
Pulsmesserja
Umgebungslichtsensorja
Barometerja
Höhenmesserja
Konnektivität
Bluetooth4.2
WLANja
GPSja
NFCja

Unboxing

Das Auspacken eines Produktes rückt auch bei vielen Herstellern immer mehr in den Mittelpunkt. Hier muss man ganz klar sagen, dass Apple zu den Pionieren beim Unboxing ist. Die Samsung Gear S3 frontier befindet sich in einer schwarzen, zylinderförmigen Verpackung, welche sich mittig in zwei Teile teilen lässt. Schon beim öffnen der Box sticht die Smartwatch hervor. Alle anderen mitgelieferten Elemente sind eher hintergründig positioniert.

Verarbeitung

Bereits beim öffnen der Schatulle machte sich bei mir Begeisterung breit. Die Samsung Gear S3 frontier überzeugt durch ihr modernes, robustes Design. Die Lünette weisst lediglich ein leichtes Klappern auf, wenn man mit dem Finger darauf tippt. Doch dies kann ich nicht nachteilig werten. Ansonsten arbeitet die Lünette sehr zuverlässig. Ich selbst nutze zum Navigieren vorzugsweise die Umrandung des Zifferblattes. So bleibt das Display sauber.

Akkulaufzeit

Der wohl entscheidende Grund war sicherlich die Akku-Laufzeit von 18 Stunden. Der Tag hat nunmal 24 Stunden und das sollte auch Apple wissen. Hier hatte Samsung mit der Gear S3 definitiv die Nase vorn. Samsung verspricht zwar eine Akkulaufzeit von 4 Tagen, dies wohl nur in seiner Minimal-Konfiguration. Bei mir meldet sich nach 3 Tagen, bei etwas über 72 Stunden, die Gear S3 frontier und signalisiert, dass noch 15% Akku verbleiben und die Smartwatch an die Ladestation möchte. Nochmal zum Vergleich: Die Apple Watch schafft hier gerade einmal 18 Stunden, also 1/4 der Akkulaufzeit der Samsung Gear S3.

Hier meine Einstellungen:

  • Bluetooth: An
  • GPS: An
  • Pulsmesser: Stündlich
  • Vibration: An
  • WLAN: Aus
  • Benachrichtigungen am Tag: 60 (WhatsApp, Facebook, Push-Nachrichten anderer Apps)
  • Zifferblatt: Dunkel
  • Helligkeit: 3

Auch trage ich die Samsung Gear S3 frontier in der Nacht zur Schlafüberwachung, welche mein Schlafverhalten stündlich aufzeichnet.

Zum Aufladen benötigt die Samsung Gear S3 frontier gute 2 Stunden (bei verbleibenden 15%).

Samsung Gear S3 frontier Funktionen

Neben der Akkulaufzeit, als auch der Uhren Optik, spielen die Funktionen beim Kauf eine wichtige Rolle. Schrittzähler und Pulsmesser zählen bei Smartwatches zu den Basics, die jede Smartwatch bereits mitbringt. Doch wie sieht es mit anderen Funktionen aus? Prinzipiell stehen mit der Samsung Gear S3 Funktionen in Hülle und Fülle zur Verfügung. Ich liste diese hier der Einfachheit halber einmal auf:

  • Pulsmesser
  • Schrittzähler
  • Etagen-Zähler
  • Fitness-Analyse (Fitness-Programme: gehen, laufen, Fahrrad fahren, etc.)
  • Getränke (Kalt- oder Warmgetränk)
  • Schlaf-Analyse
  • Telefon-Funktion
  • Termin-Kalender (unter iOS eingeschränkt)
  • Nachrichten (unter iOS eingeschränkt)
  • Kalorienzähler

Tatsächlich ist es so, dass ich mit meinem iPhone 7plus gewisse Funktionen nicht vollständig ausschöpfen kann. Hierzu zählt, dass ich beispielsweise über die Gear S3 keine Termine erstellen kann. Auch kann ich über die Smartwatch keine Nachrichten beantworten. Dass mir diese Funktionen mit dem iPhone nicht zur Verfügung stehen, ist für mich nicht schlimm. Denn zum Termine einstellen und Nachrichten schreiben nutze ich entweder mein iPhone oder mein Mac. Die Telefon-Funktion habe ich in der Tat bereits mehrfach genutzt. Für alle, die sich möglicherweise wundern, warum sie keine Gespräche mit dem Samsung Gear S3 annehmen können: Es müssen 2 Bluetooth Kopplungen erfolgen. Während die eine Bluetooth Kopplung den normalen Datentransfer (Push-Nachrichten, App-Synchronisierung, etc.) regelt, dient die zweite Bluetooth Kopplung der Telefon-Funktion.

Fazit

Seit einer Woche habe ich die Samsung Gear S3 frontier und keinen Tag bislang bereut. Gegenüber klassischen Uhren, bzw. Chronographen ist die Smartwatch deutlich leichter. Wie sich die Uhr bei sportlichen Aktivitäten schlägt und wie gut der Höhenmesser bei Klettertouren in den Alpen funktioniert wird sich zeigen. Über Eigenheiten und Neuheiten zur Samsung Gear S3 halte ich euch auf dem Laufenden.

Samsung SM-R760NDAADBT Gear S3 frontier Smartwatch (3,3 cm (1,3 Zoll) Display, NFC, Bluetooth, WLAN, Tizen OS, mit Silikon-Armband)

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Samsung Gear S3 classic (3,3 cm (1,3 Zoll) Display, NFC, Bluetooth, WLAN, Tizen OS), mit Echtleder-Armband

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Vor über 20 Jahren habe ich meine erste Webseite ins Netz gestellt. Die Anzahl an Internet-Projekten, welche ich seit diesem Zeitpunkt aufgebaut habe, kann ich schon fast nicht mehr zählen. Auch beruflich hat die Branche mein Herz erobert. Von 2002 bis 2012 war ich bei der 1&1 Internet AG beschäftigt. Die letzten 5 Jahre als technischer Produkt Manager für den Bereich Shared Web Hosting. 2012 bis 2014 war ich als Product Manager Portal bei Deutschlands beliebtesten Preisvergleich-Portal billiger.de für die Such-Technologie, sowie die Weiterentwicklung der Sub-Portale zuständig.

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