Facebook Fans: 19 Tipps für mehr Facebook Fans

Facebook Fans steigern: 19 Tipps, wie man die Facebook Fans einer Facebook-Seite steigern kann

Da hat man als Unternehmen oder Blogger nun eine eigene Facebook Fanpage, doch die Anzahl der Fans ist überschaubar und stagniert. Zunächst einmal sei gesagt, dass nicht jeder Artikel die Facebook Fans anspricht. Und werden neue Facebook Posts nicht mit Likes, Shares und Kommentaren belohnt, dann kann man davon ausgehen, dass hier möglicherweise etwas nicht richtig läuft. Keinesfalls sollte man nur darauf achten möglichst viele Fans zu bekommen, denn was bringen einem tausende von Fans, wenn diese nicht aktiv sind. Auch ich habe mit Facebook Fanpages so meine Erfahrungen machen können und möchte diese hier teilen.

  1. Mehr Facebook Fans durch vernünftige Analyse

    Facebook Fanpage Analyse - Wann sind die meisten Fans onlineUm die optimale Reichweite mit einem Facebook Post zu erlangen sollte man diesen zu einem Zeitpunkt publizieren, wo die meisten Fans auch Online sind. Neue Facebook Fans gewinnt man nämlich, indem man bestehende Fans aktiviert, d. h. zu einem Like, einem Share oder einem Kommentar motiviert. Doch nicht nur der Zeitpunkt, nein auch andere Faktoren sind für den Erfolg eines Posts auf Facebook entscheidend. Ein Blick in die Statistik zeigt oftmals, welche Posts viel und welche wenig Aktivität ausgelöst haben. Post mit einer geringen Aktivität müssen nicht zwangsläufig schlecht und für die Zielgruppe nicht geeignet sein. Diese wurden mitunter einfach zur falschen Zeit publiziert. Ich möchte dies mal an einem Beispiel veranschaulichen. Ein Restaurant mit Mittagstisch, welches das Tagesessen erst am aktuellen Tag und hier auch erst um die Mittagszeit publiziert, wird damit weniger erfolgreich sein, als wenn das Tagesessen bereits am Vorabend, oder am frühen Morgen publiziert wird.

  2. Kontinuierliche Facebook Posts

    Ist man auf Facebook mit einer Fanseite präsent, sollte man kontinuierlich neue Posts einstellen. Kontinuierlich kann jetzt natürlich einmal im Monat, oder auch einmal im Jahr bedeutet. Doch wer neue Fans auf Facebook gewinnen möchte, der sollte wissen, dass eine Fanseite, die nur einmal im Monate einen Post absetzt, nicht wirklich viele Fans und Aktivität erwarten kann.

  3. Wer sind meine Fans?

    Ganz wichtig und entscheidend ist natürlich die Frage wer die eigenen Fans sind. Man sollte sich schon ein Bild von seinen Fans machen. Ich schaue regelmäßig die Profile neue Fans an. Einerseits lässt sich hier mitunter schnell erkennen, wer aktiv und wer passiv agiert. Facebook Mitglieder, die häufig ihre High-Score von Spielen teilen und sonst nichts in ihrem Profil öffentlich preis geben, verhalten sich meist passiv. Hierbei handelt es sich eher um stille Beobachter, die neue Beiträge zwar mit Interesse verfolgen, diese jedoch weniger teilen, liken oder kommentieren. Dann gibt es aber auch Facebook Profile, welche sichtbar Posts von Facebook-Fanseiten teilen. Sowohl die eine, als auch die andere Zielgruppe, sollte man in seinen Posts nicht vernachlässigen.

  4. Was wollen meine Fans

    Was die Facebook Fans wollen und was sie weniger wünschen kann man ganz einfach der Statistik entnehmen. Möchte man mit der Facebook Fanpage neue Fans gewinnen, sollte man zunächst wissen, was bei den Fans gut ankommt und was weniger. Daher ist der tägliche Blick in die Facebook Statistik ein muss. Doch nicht nur die Facebook-Fanpage-Statistik, nein auch die Web Analyse der Webseite, des Blogs, bzw. des Online Shops gibt Aufschluss darüber, was die Fans wollen. So lässt sich beispielsweise mit der Web-Analyse herausfinden, wie sich Facebook-Fans auf der eigenen Seite verhalten, welche Inhalte sie lesen, aber auch welche Produkte sie sich anschauen und möglicherweise kaufen.

  5. Facebook Umfrage

    Nichts ist schlimmer als Fans zu haben, die keinerlei Reaktion zeigen. Da gibt es Facebook Fanseiten mit zahlreichen Fans, die ihre Fans jedoch nicht aktiviert bekommen. Natürlich kann man hier einfach alle Möglichkeiten ausprobieren, um in Erfahrung zu bringen, welche Inhalte Interaktionen auslösen. Damit löst man jedoch nicht das Problem, sondern schafft neue Probleme – nämlich Fans, die eigentlich gar keine sind. Die einfachste Art herauszufinden, wie man Fans dazu bekommt Beiträge zu liken, zu teilen oder aber Kommentare zu verfassen ist eine Umfrage. So kann man herausfinden wie die eigenen Facebook Fans ticken. Man sollte sich natürlich zuvor Gedanken gemacht haben, welche Fragen bei Umfragen einem weiterhelfen. Mitunter findet man durch die Umfrage heraus, dass die Fans sich zwar mit der Marke identifizieren, oder den Blog informativ finden, doch auf Facebook eher passiv unterwegs sind und wenig bis keine Interaktion betreiben. Natürlich kann man weitere Umfragen dazu nutzen, um in Erfahrung zu bringen, was erfüllt sein muss, um einen Beitrag zu liken oder zu teilen. Doch wie bereits gesagt – hier lohnt sich auch einmal ein Blick auf das Profil einzelner Fans.

  6. Was macht der Wettbewerb

    Um Potentiale aufzudecken sollte man auch nach rechts und links schauen. Wie schauen die Facebook Fanseiten der Wettbewerber aus? Auch wenn man keinen Zugriff auf deren Analyse bekommt, so kann man doch in Erfahrung bringen, welche Facebook Posts beim Wettbewerb erfolgreich sind und welche weniger. Hierzu zählt nicht nur die Art der Posts, sondern auch wann diese Facebook Posts veröffentlicht wurden.

  7. Sag was Du möchtest

    Möchtest Du einen Like auf deinen Facebook Post, oder wünschst Dir, dass man diesen teilt, dann sag es doch einfach. Nur weil ich etwas lese und inhaltlich gut finde, muss ich es als Facebook Fan noch lange nicht teilen. Man muss sich in die Rolle des Fans versetzen, dann wird an auch feststellen, dass nicht jeder, der bei Facebook, Twitter und Google+ einen Account hat, zum Digital Native geboren wurde. Die Fans wollen ein Stück weit geführt werden, benötigen Instruktionen, möchten zum Handeln aufgefordert werden. Und wenn man diese freundlich darum bittet, dann zeigen sich Fans auch erkenntlich.

  8. Was ich nicht weiß, macht mich…

    nicht heiß. Ratgeber werden im Netz sehr gerne gelesen, denn schließlich möchte jeder (ok, fast jeder) seinen Horizont erweitern. Neben Blogs können auch Online Shops von diesen Ratgebern profitieren, so lange die Ratgeber für den Nutzer und nicht für SEO geschaffen wurden. Ein Beispiel für einen Ratgeber eines Online-Shops könnte folgender Titel sein: 10 Gründe, die für den Wechsel von einer Playstation 3 auf eine Playstation 4 sprechen. Aber auch andere Tipps, Ratgeber und Anleitungen stoßen auf Begeisterung und lösen Aktivität bei Fans aus. Ratgeber, Anleitungen, Tipps und Tricks idealerweise über den Blog publizieren. So haben Fans auch die Möglichkeit den Artikel selbst zu kommentieren.

  9. Hilfe, ein Kommentar

    Bekommt man tatsächlich Feedback auf einen Facebook Post als Kommentar, sollte man diesen Kommentar nicht unbeantwortet lassen. Viele lassen Kommentare wie „Vielen Dank für den tollen Artikel. Besonders gut hat mir gefallen, wie…“ einfach unkommentiert stehen. Zeigt man sich jedoch dankbar und äußert sich hierzu „Vielen Dank für das tolle Feedback.“, „Freut mich/ uns, dass wir Dir damit weiterhelfen konnten“, wird das von den Fans positiv gewertet. Zudem baut man damit eine persönliche Bindung auf. Doch wo es positive Rückmeldungen gibt, sind negative Meinungen meist nicht fern. Die einfachste Variante ist sicherlich das Löschen solcher Kommentare. Doch mit dem Löschen negativer Kommentare auf Facebook schafft man nicht gerade Freunde und schon gar kein Vertrauen. Wichtig ist, dass man auf diese Kommentare sachlich antwortet. Ist ein Fan mit einem bestellten Produkt nicht zufrieden, kann man öffentlich zeigen, dass der Kunde König ist. Keinesfalls sollte man diesen mit seinem Problem alleine lassen. In manchen Fällen gibt es auch Situationen, wo man eingestehen muss, dass das Produkt eine gewünschte Funktion noch nicht bietet. Doch auch hier kann man zeigen, dass der Kunde König ist. „Wir haben ihr Feedback an unser Produkt Management weitergereicht. Hier wurde uns bereits mitgeteilt, dass an einer Erweiterung dieser Funktion bereits gearbeitet wird, die wir Ihnen künftig mit anbieten können.“, sagt eigentlich schon alles aus. Ähnlich verhält es sich, wenn ein Bug vorliegt. Möglicherweise hat sich mit einem Software Update ein Fehler eingeschlichen – „Wir haben Ihr Feedback bereits an unsere Entwicklung weitergeleitet. Der Fehler ist bekannt und wird voraussichtlich mit einem Update am xx.xx.xxxx bereinigt.“. Auch hier zeigt man, dass der Kunde im Mittelpunkt steht. Warum solche Kommentare helfen Fans zu generieren? Weil man dadurch Vertrauen schafft.

  10. Saisonale Inhalte

    Saisonale Inhalte sind auch bei Fans sehr begehrt. Dabei spielt es keinen Unterschied, ob man sich den Jahreszeiten Frühling, Sommer, Herbst und Winter annimmt und daraus Serien Posts entwickelt, oder aber ob man Ferien, Feiertage, oder andere Dinge aufgreift. Hat man eine Fanpage zum Thema Garten, kann man mit Bauernregeln, welche man mit passenden Hintergrund-Bildern veröffentlicht, viele Fans zum Teilen der Bauernregeln bewegen und dadurch auch neue Fans ergattern.

  11. Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte

    Bei einem Facebook-Post sollte eines nicht fehlen – ein Bild. Das Bild sollte möglichst ansprechend und den Titel des Posts aufgreifen. Facebook Posts mit Bild werden deutlich mehr wahrgenommen und genießen eine deutlich höhere Interaktion, als Posts ohne Bild. Auch lassen sich in Bilder wunderbar kurze Zitate abbilden. Die Verbreitung von reinen Bild-Posts mit Zitaten ist enorm. Dadurch wird die Reichweite erhöht, wodurch man wiederum auch neue Fans gewinnt.

  12. KISS – Keep it SHORT and SIMPLE

    Schön, wenn man Romane schreiben kann, die dann jedoch keiner liest. Während man auf seiner eigenen Internet Präsenz, ob nun ein Blog, eine normale Website oder aber der Online Shop, möglichst umfangreiche Informationen abbildet, damit der Leser alles findet wonach er sucht, ist bei Facebook das KISS Prinzip angesagt – Keep It Short and Simple! In der Kürze liegt die Würze. Ein knackiger Titel und eine aussagekräftige, kurze Beschreibung, kombiniert mit einem ansprechenden Bild motiviert einen Leser eher zum Klick, als ein langer, unübersichtlicher Text.

  13. Persönliche Einblicke

    Wir sind doch alles Menschen mit Persönlichkeit. Dennoch wirken so viele Facebook Fanseiten sehr unpersönlich, weil niemand Einblicke hinter die Kulissen gewährt. Vertrauen schafft man, indem man die persönliche Note mit einfließen lässt. Dies ist insbesondere für Unternehmen wichtig, die darüber auch Fachpersonal akquirieren möchten. Wirkt alles zu steril und zu unpersönlich, wahren potentielle Fachkräfte Abstand. Fotos von Team-Events, firmen-internen Weiterbildungen, Sommerfesten und Weihnachtsfeiern zeigen, dass neben dem Kunden auch der Mitarbeiter im Mittelpunkt steht. Aber auch das ankündigen externer Events, bei welchen Mitarbeiter präsentieren, ermöglicht persönliche Einblicke. In meinem Fall hat mich mein damaliger Arbeitgeber, die 1&1 Internet AG, gemeinsam mit einem Kollegen aus dem technischen Produkt-Management, als Speaker auf den Joomla! Developer Day geschickt.

  14. Facebook Fanbox auf Website / Blog

    Betreibt man ein Blog, eine Website oder Online Shop und möchte seine Facebook Fans steigern, darf die Facebook Fanbox keinesfalls fehlen. Denn wie sonst sollen die Besucher der eigenen Seite auf die Fanpage aufmerksam werden, wenn nicht durch eine Fanbox! Einerseits signalisiert diese, wie viele Fans dort bereits vertreten sind, wodurch auch Vertrauen aufgebaut wird, zudem werden aber auch Freunde angezeigt, sofern Sie dieser Fanseite bereits folgen.

  15. Facebook Shares & Likes auf Website / Blog

    Facebook Share und Like Funktion im Blog, auf der Webseite und im Online-Shop zur Reichweiten-OptimierungBesucher der eigenen Internet-Präsenz, die einen Artikel interessant finden, teilen diesen eher, wenn die Möglichkeit zum Teilen gegeben ist, statt manuell den Link zu kopieren und über Facebook einzufügen. Je mehr Arbeit und Aufwand der Leser beim Teilen des Inhaltes hat, desto wahrscheinlicher, dass Inhalte nicht geteilt werden.

  16. Social Media Icons im Header

    Während die Share- & Like Boxen meist unterhalb eines Artikels liegen, die Facebook-Fanbox sich häufig irgendwo mittig in der Seitenleiste befindet, sollten im Header Social Media Icons integriert sein. so hat der Leser stets die Sozialen Netzwerke der Seite im Blick und kann diese direkt erreichen.

  17. Facebook Fanpage Promotion – Newsletter

    Wer regelmäßig Newsletter versendet, der hat hoffentlich die sozialen Netzwerke hier bereits eingebunden. Hier kann es nicht schaden, wenn man den Abonnenten die Vorteile vermittelt. Steht eine Kampagne oder ein Gewinnspiel auf Facebook an, kann man den Newsletter dazu nutzen um auf diese Kampagne aufmerksam zu machen.

  18. E-Mail Signatur anpassen

    Gerade Unternehmen, die viele E-Mails mit Kunden, sowie Dienstleistern wechseln, können mit einer angepassten E-Mail Signatur Kunden und Dienstleister zu Fans machen. Wichtig hierbei ist, dass man sowohl für Kunden, als auch Dienstleister relevante Inhalte darstellt.

  19. Inhalte anderer Facebook Fanseiten teilen

    Immer nur eigene Inhalte zu teilen, auf die eigene Seite zu verweisen, kann für so manchen Fan schnell zu viel werden. Fans wollen durchaus auch mal Inhalte anderer Seiten lesen. Diesem Gefallen kann man den eigenen Fans gerne nachkommen. Hierzu sucht man die Fanpage einer reichweitenstarken Facebook Seite auf, recherchiert relevante Inhalte und teilt diese direkt aus Facebook heraus. Der Vorteil hierbei – man bekommt durch geteilte Inhalte von der reichweitenstarken Facebook Fanseite neue Fans.

Und denkt daran, wenn es euch gefallen hat, dann würde auch ich mich über ein Like oder Share freuen!

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Vor über 20 Jahren habe ich meine erste Webseite ins Netz gestellt. Die Anzahl an Internet-Projekten, welche ich seit diesem Zeitpunkt aufgebaut habe, kann ich schon fast nicht mehr zählen. Auch beruflich hat die Branche mein Herz erobert. Von 2002 bis 2012 war ich bei der 1&1 Internet AG beschäftigt. Die letzten 5 Jahre als technischer Produkt Manager für den Bereich Shared Web Hosting. 2012 bis 2014 war ich als Product Manager Portal bei Deutschlands beliebtesten Preisvergleich-Portal billiger.de für die Such-Technologie, sowie die Weiterentwicklung der Sub-Portale zuständig.

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